Wirtschaft und Gründerkultur
Ohne eine funktionierende Wirtschaft kann es keine gute Lebensqualität für alle geben. Unser Wirtschaften schafft die Grundlage, um Wohlstand für jeden einzelnen erzielen zu können. Darum wollen wir uns für die Stärkung und den Ausbau der Wirtschaft in Kassel einsetzen.
Gründerinnen und Gründer schaffen Zukunft. Neue Unternehmen mit neuen Ideen entwickeln und stärken den Wettbewerb um die besten Geschäftsmodelle, die besten Produkte und die besten Dienstleistungen. Gründerinnen und Gründer stärken so auch die Innovationskraft etablierter Unternehmen.
Selbstverständlich wollen wir Freie Demokraten den Einzelhandel erhalten. Deshalb wollen wir gemeinsam mit dem Citymanager an Erlebniskonzepten arbeiten, die die Stadt attraktiv machen. Des Weiteren setzen wir uns für die Schaffung einer Mietgesellschaft durch die Stadt ein, die Leerflächen anmietet und Gründern zur Verfügung stellt. Damit wollen wir kleine Unternehmen in der Stadt ansiedeln und eine moderne Gründerszene schaffen, die die Stadt belebt. Dazu darf das gastronomische Angebot nicht fehlen.Wir wollen Tourismus, Kultur und Gastronomie weiter stärken. Hierfür wollen wir Kassel als documenta-Stadt vermarkten und auf das attraktive Angebot an Museen stärker hinweisen. Auch als Brüder-Grimm-Heimat soll Kassel für Menschen eine Reise wert sein. Dazu muss ein Tourismuskonzept mit den angrenzenden Regionen erarbeitet werden, welches Kassel als zentralen Ausgangspunkt in Nordhessen stärkt. Durch besondere Gastrowochen soll Kassel auch kulinarisch dazugewinnen.
Konkret setzen wir uns ein für:
- die Schaffung von Freiräumen und die Gewährleistung von Schutz für Existenzgründerinnen und -gründern, gerade in der ersten Phase, statt bürokratischer Drangsalierung.
- die Einrichtung eines „Gründerlotsen“, der alle Formalitäten übernimmt und beratend als eine zentrale Anlaufstelle allen Gründungswilligen zur Seite steht.
- die Schaffung von „Gründer-AGs“ in den Schulen.
- die Auflegung eines kommunalen Fonds und Öffnung bestehender Programme für Existenzgründerinnen und Existenzgründer.
- die Bereitstellung von weiterer günstiger Infrastruktur.
- eine konsequente Vermarktung von Kassel als „Stadt der Gründer“.
- eine Verbesserung der Verkehrsanbindung von Kassel und der Region insgesamt als unverzichtbare Voraussetzung für eine positive wirtschaftliche Entwicklung.
- eine Verbesserung der Verkehrsanbindung von Kassel Airport sowohl im Bereich des Individualverkehrs als auch im ÖPNV.
- eine gelebte Vernetzung zwischen Universität, Wirtschaft und Schule, um die Wissenspotenziale besser ausschöpfen zu können.
- mehr Wohnraum in geeigneten Lagen (zum Beispiel durch Realisierung weiterer Baugrundstücke), um benötigte Fach- und Führungskräfte anwerben zu können.
- eine entschlossene Förderung des Einzelhandels im innerstädtischen Bereich, damit die Leerstände nicht weiter zunehmen.
- die Gründung einer Mietgesellschaft zur Anmietung von Leerflächen für Gründer.
- das Schaffen von Erlebniskonzepten im Einzelhandel durch den Citymanager.
- die Schaffung weiterer Gewerbeflächen sowie interkommunaler Gewerbegebiete.
- die Organisation von Nachfolgermessen.
- eine effektivere Tourismusvermarktung.
- den Ausbau von wirtschaftlichen Netzwerken durch das Regionalmanagement.
- mehr freihändige Auftragsvergaben ohne Ausschreibungen an regionale Unternehmen, die transparent und allgemeinverständlich öffentlich zugänglich gemacht werden, wie z. B. durch einen Newsletter.
