Ortsbeirat Wilhelmshöhe vergibt Chance für Sport und Jugend.

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Kassel, 14.01.2026 – Im vergangenen Ortsbeirat Bad Wilhelmshöhe stimmte die Mehrheit der Mitglieder dafür den bislang nur übergangsweisen genutzten Platz an der Stockwiese künftig ausschließlich für Skater zu nutzen. Einzig Dr. Andreas Buschmeier von der FDP Kassel stimmte gegen diesen Beschluss und warb stattdessen für einen fairen Ausgleich zwischen Jugend und Vereinssport sowie für eine Lösung, die sowohl den Interessen der Skater als auch dem Bau von zwei dringend benötigten Tennisplätzen gerecht geworden wäre. Das Ergebnis ist nun offensichtlich: Der private Investor zieht sich zurück, und damit sind sowohl neue Tennisplätze als auch eine Weiterentwicklung der Anlage vom Tisch.

„Der Ortsbeirat Wilhelmshöhe hat eine echte Chance für unseren Stadtteil verspielt. Statt konstruktiv zu vermitteln, hat die Mehrheit eine ideologisch motivierte Blockadehaltung eingenommen, die am Ende niemandem nutzt. Wer glaubt, durch Verweigerungshaltung Politik für Jugendliche oder den organisierten Sport zu machen, irrt. Hier wurde fahrlässig gehandelt und ein sinnvoller Kompromiss verhindert“, erklärt Dr. Andreas Buschmeier, stellvertretender Kreisvorsitzender der FDP Kassel-Stadt.

Die FDP Kassel fordert den Ortsbeirat auf, diese Fehlentscheidung klar zu benennen. Politik muss Lösungen ermöglichen und nicht Investitionen verhindern, die mehreren Gruppen zugleich geholfen hätten. Dass ein Investor, der bereit war, in den Stadtteil zu investieren, nun aufgibt, ist ein schlechtes Signal für den Ortsteil. Dr. Andreas Buschmeier und die FDP Kassel stehen weiterhin für einen fairen Ausgleich zwischen Sport, Jugend und Stadtentwicklung. Der OBR hat genau dies verhindert.