Ideologische Scheuklappen gefährden Arbeitsplätze und Zukunftschancen unserer Region

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Die jüngste Kritik am Kassel Airport durch Vertreter der Grünen und anderer linker Gruppen weist die FDP Kassel entschieden zurück. Das Vorstandsmitglied Niklas Nebelung erklärt: „Die immer gleichen Angriffe auf den Flughafen folgen keinem sachlichen, sondern einem rein ideologischen Muster. Für Teile der politischen Linken ist Fliegen grundsätzlich ein moralisches Fehlverhalten – unabhängig von den realen wirtschaftlichen Auswirkungen für unsere Region. Wer Infrastrukturpolitik so betreibt, gefährdet Arbeitsplätze, Investitionen und die Zukunft Nordhessens.“

Nebelung, der selbst Berufspilot ist, betont die praktische Bedeutung des Standorts aus eigener Erfahrung: „Flughäfen sind keine isolierten Prestigeprojekte, sondern zentrale Verkehrsknotenpunkte und Standortfaktoren. Der Kassel Airport ist für Wirtschaft, Tourismus, Logistik und mittelständische Unternehmen in Nordhessen von erheblicher Bedeutung.“ Besonders wichtig sei das Zusammenspiel von Flugbetrieb und angrenzendem Gewerbegebiet. „Flugbetrieb und Gewerbepark bilden zusammen ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Gerade diese Kombination aus Luftverkehrsanbindung und verfügbaren Industrieflächen macht den Standort für Unternehmen attraktiv. Wer den Flughafen schwächt, schwächt automatisch auch die Entwicklung des Gewerbeparks und damit die wirtschaftliche Perspektive der gesamten Region.“

Die FDP betont, dass öffentliche Infrastruktur grundsätzlich volkswirtschaftlich und nicht ausschließlich betriebswirtschaftlich bewertet werden müsse. „Wenn man dieselben Maßstäbe an andere Einrichtungen anlegen würde, müsste man in Kassel sofort zahlreiche Angebote infrage stellen. Das Staatstheater erhält jährlich über 40 Millionen Euro Zuschuss – und das ist gesellschaftlich gewollt. Niemand käme ernsthaft auf die Idee, dessen Existenz nur anhand einer Gewinn- und Verlustrechnung zu beurteilen. Warum also beim Flughafen?“

Darüber hinaus habe der Airport nachweislich positive Effekte für Beschäftigung, Steueraufkommen und Standortqualität. „Unternehmen siedeln sich nicht dort an, wo Infrastruktur abgebaut wird, sondern dort, wo sie verlässlich vorhanden ist. Wer heute den Flughafen kleinredet oder zurückbauen will, sendet ein fatales Signal an Investoren.“

Forderungen nach organisatorischer Entflechtung oder gar Privatisierung bezeichnet Nebelung als „wirtschaftspolitisch kurzsichtig“. „Der Flughafen ist ein strategisches Asset der Region. Ihn zu schwächen, nur weil eine bestimmte politische Strömung Luftverkehr grundsätzlich ablehnt, wäre ein schwerer Fehler.“

Abschließend stellt die FDP Kassel klar: „Kassel braucht Wachstum, Arbeitsplätze und internationale Anbindung – keine Symbolpolitik. Der Kassel Airport ist dafür ein zentraler Baustein. Daher werden wir uns weiterhin mit Nachdruck dafür einsetzen, dass diese Infrastruktur erhalten und weiterentwickelt wird.“